In früheren Zeiten setzte man Rosenbüsche vor jede Rebzeile, da ihre Blätter besonders echten Mehltau (Oidium Pilz) anfällig sind und somit konnte man sehen, wann besondere Achtsamkeit vom Winzer gefragt war, denn wenn einmal die Rosenblätter weiß sind, dauert es nicht mehr lange, dass auch die Rebblätter krank werden.
Wir haben rund um die Weingärten wilde Rosenbüsche, alte Zwetschkensorten und Kirschen gepflanzt. Auf diesem komplett südöstlich ausgerichteten Hang mit viel grobem Gestein wächst seit 2001 unser Pinot Noir (Typ 777 aus dem Burgund) und ein paar Schritte weiter am zweiten Rosenberg Weingarten von uns wächst Pinot Noir (Typ 943 aus dem Burgund). Der Rosenberg ist also die gute Kinderstube für unsere kleine Diva und die große Diva. „Wem soll´s rote Rosen regnen?“ – einer Diva!
Und am Hangrücken haben wir einen Eichenmischwald der uns wie eine natürliche Klimaanlage wirkt und die Temperaturen absinken lässt, wenn auch der Hang sehr sonnenexponiert ist bekommt er während der Nachtstunden im Sommer die kühle des Waldes zu spüren. Wodurch auch hier feingliedriger, eleganter Pinot Noir gedeihen kann.






