Fragen an Grete Wiederstein

Wer ist die Schnapsbrennerin:

Grete Wiederstein

Größe der Schnapsbrennerin:

1,57 m manche sagen 1,60 m

Schuhgröße der Brennerin:

40,5

Was wird gebrannt?

EDELdestillate aus Früchten von Marillen, Kirschen, Mirabellen, Zwetschken, Quitten, Williams Birnen und Äpfeln. Brände mit „WEIN“iger Abstammung sind Hefebrand, Weinbrand – Katharina Cigar, Tresterbrände.

Des Weiteren werden Wildfrüchte wie Asperl und Vogelbeere verarbeitet.

Die Besonderheiten im Sortiment sind das NUSSERL (grüne Nüsse, angesetzt) und PINEAU der MARGARETE (Idee wie Portwein), Limoncello, Zuckerrübenrum Varianten: Old Stone und Franz.

Die Geister aus Haselnuss, Himbeere, Erdbeere, Orange, Blutorange, Spargel und 8 verschiedene Gin Variationen.

Meine liebste Aufgabe bei der Herstellung von Destillaten:

Wenn die Dampfphase in den Siedeböden erreicht ist und sich die Aromen auf die nächste Ebene in der Brennblase begeben, dann ist es nicht mehr lange bis der ersehnte Mittellauf aufgefangen werden kann.

Lieblingsdestillat von der eigenen Brennblase:

Zwetschke Cigar

Lieblingsdestillat Österreich:

Limoncello von Enkelsohn Felix

Lieblingsdestillat Ausland:

Hibiki Suntory Whisky aged 30 years Japan

Diese Brennerei fasziniert mich:

Brennereianlagen von Christian Carl

Mein Lieblingsessen:

Tafelspitz mit Semmelkren und gerösteten Erdäpfeln und Spinat und Spargel

… und dieses Gericht koche ich selbst am Liebsten:

Tafelspitz

Mein erster Gedanke beim Erwachen:

Welcher Tag ist heute? Was gibt´s zu tun?

Als Kind waren meine Sehnsüchte:

Endlich eine Hose anziehen dürfen und nicht immer Röcke und Kleider tragen müssen.

Erlebnis, das mich geprägt hat:

die Kindheit mit  meinen 4 Brüdern und die Geburten meiner Kinder;

Jetzt träume ich von:

Der Gestaltung unseres Gartens

Meine Lebensphilosophie:

Positive Gedanken fördern

Wenn mir eine Fee einen Wunsch erfüllt, steht an erste Stelle:

Geborgenheit und Sicherheit für meine Herzensmenschen

Grete Wiederstein

„Destillate bedeuten für mich, die Früchte der Natur streicheln, vor Unwettern zittern, die Düfte und Aromen der Gärung atmen, die Vorfreude verspüren bei jedem Schluck der immer wieder Neues berichten kann.“

Philosophie:    Lebensfreude! Arbeit muss Spaß machen. Mitmenschliche Werte pflegen und an meine Kinder weitergeben. Mit Respekt und Achtung freue ich mich über die Früchte von Mutter Natur.

Lebenslauf:    Ich bin in Wieselburg in einer geborgenen, bäuerlichen Großfamilie aufgewachsen. 1978 war es mit Ring besiegelt, dass ich mein geliebtes Mostviertel verlasse und in das ebenso schöne Carnuntum ziehe. Es dauerte nicht lange und ich hatte wieder die gewohnte Geborgenheit in meiner Großfamilie. Unsere Kinder Birgit, Michael und Martina lernten im Spiel, bei meiner Tätigkeit im Weingarten, Mutter Natur zu schätzen. Wenn das Geheimnis eines erfüllten Lebens in der Sensibilisierung der Jugend für die wahren Werte des Lebens liegt, kann ich zufrieden in die Zukunft blicken.